






Stadt erfüllt Zukunfts(t)räume der
Kinder „im Hippel“
Zur Eröffnung des neu gestalteten
Spielplatzes „im Hippel“ waren über 30 Kinder und interessierte
Eltern gekommen. Stadtbürgermeister Dieter Faust begrüßte die
Kinder Eltern zum Abschlussfest der Mitmachbaustelle "Zukunfts(t)Räume"
und dankte allen, die zur Verwirklichung des Spielplatzprojektes
beigetragen haben. Stadtbürgermeister Faust ist stolz auf das
gelungene Werk: „Hier wurde nach den Wünschen der Kinder die
Spielplatzgestaltung geplant und verwirklicht.“
Zur Entstehungsgeschichte: die
Agenda-Gruppe „kinderfreundliches Gau-Algesheim“ hatte
vorgeschlagen, dass der Spielplatz oberhalb der Hochhäuser nach
den Vorstellungen der Kinder neu gestaltet werden soll. Der
städtische Beigeordnete Franz-Josef Herter initiierte ein
Mitmachprojekt mit dem Bund Deutscher PfadfinderInnen. Das
Spielmobilteam des Landespfadfinderbundes war 5 Tage vor Ort, um
mit den Kindern zu spielen, über ihre Wünsche zu sprechen und
den Spielplatz an den Hochhäusern genau unter die Lupe zu
nehmen. Als Detektive erforschten die Kinder das Spielgelände
und hielten mit Fotos fest, was ihnen nicht gefiel. Dann wurden
die Gestaltungswünsche besprochen. Am meisten Zuspruch fand der
Vorschlag ein großes Spielhaus mit Möglichkeiten zum Klettern,
Hangeln, Balancieren und Rutschen zu bauen. Zur Präsentation der
Kinderwünsche wurden die Eltern und der Stadtbürgermeister
eingeladen. Der Gau-Algesheimer Stadtrat befürwortete die
Baupläne einstimmig.
Die Kosten für die Neugestaltung
des Spielplatzes betragen etwa 16.000 €, wenn man die Leistungen
des städtischen Bauhofes einbezieht. Das sei das mit Abstand
teuerste städtische Spielplatzprojekt seit 2004. Beigeordneter
Franz-Josef Herter sieht den Spielplatz als Integrationsprojekt:
„Die vielen Kinder, die „im Hippel“ wohnen, nehmen das neue
Angebot dankend an und freuen sich natürlich auch auf Besuch aus
der Nachbarschaft“. Hier können sich alle Gau-Algesheimer Kinder
nach Lust und Laune austoben. Die Kindergärten wollen bei
Ausflügen die neuen Spielmöglichkeiten erkunden.
Beim Abschlussfest präsentierte der Bund
Deutscher PfadfinderInnen mit den Kindern weitere Ideen zu
Spielmöglichkeiten im Umfeld: besonderer Wunsch ist ein
Volleyball-Spielfeld direkt hinter den Hochhäusern. Die Stadt
will mit der Wohnungsbau-Gesellschaft sprechen, ob zusätzliche
Spiel- und Freizeitangebote geschaffen werden können.
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